Blamable Leistung zum Abschluss

Zum Schluss gabs auswärts gegen die BCO Alemannia Basel ein 2:4-Niederlage. Der FC Oberwil klassierte sich dennoch auf Platz 2.

Gewiss, dass Amicitia Riehen in Oberdorf drei Punkte liegen lassen, war ein vager Wunsch seitens des FC Oberwil. Die Städter und damit der Gruppensieger sowie Aufsteiger in die 2. Liga brachte auch die letzte Runde souverän ins Trockene und siegte im Waldenburgertal diskussionslos mit 5:1. An dieser Stelle herzliche Gratulation und viel Erfolg in der kommenden Saison.

Der FC Oberwil musste in der kurzen Meisterschaft zum Abschluss zu seinem vierten Auswärtsspiel (bei neun Heimspielen!) auf dem Sportplatz Hörnli gegen den abstiegsgefährdete BCO Alemannia antreten. Auf dem historischen Sportplatz tat sich die Moesch-Truppe von Anfang an schwer. Kein ersichtliches Spielkonzept, die Angriffsauflösung inexistent und fahrlässig in der Chancenauswertung – so präsentierten sich die Rotweissen.

Nicht überraschen also, dass das Heimteam Mitte der ersten Halbzeit die Führung an sich riss. Der Ausgleich kurz vor und der Führungstreffer kurz nach der Pause widerspiegelt denn auch die stärkste Phase der Leimentaler während des ganzen Spiels. Der Oberwiler-Anhang hoffte, dass nun ein wenig Ruhe in den eigenen Reihen einkehren wird. Die Blauen vom Hörnli ackerten, kämpften (teilweise an der Grenze des Erlaubten) und drehten in den verbleibenden 35 Minuten das Spiel, welches sie verdientermassen mit 4:2 gewannen und sich den Klassenerhalt sicherten.

Eklatante Auswärtsschwäche
Der FC Oberwil, der in dieser Halbsaison von 13 Spielen nur ganze vier auswärts bestreiten musste, bot eine ungenügende, ja teilweise blamable Leistung. Damit manifestierte der Club seine fast schon eklatante Auswärtsschwäche, denn in den vier Spielen resultiert lediglich ein einziger Punkt (Reinach, 1:1). Will man in der kommenden Saison ein Wort um den Aufstieg mitreden, sind einige Anpassungen notwendig. Das Trainerteam, die Clubleitung und die Spieler sind somit gefordert.

A-Junioren mit brillanter Saison

Die A-Junioren schafften den Klassenerhalt und verbleiben in der Junior-A-League.

Gehofft hat man es, daran gedacht höchstwahrscheinlich nur die kühnsten Optimisten. Die Rede ist vom Klassenerhalt der Junioren-A-League. Doch das Team von Fabio De Simone legte einen wahren Steigerungslauf hin und retteten sich mit Topresultaten und -spielen – insbesondere gegen weitaus höher dotierte Mannschaften wie Wohlen, Solothurn oder Allschwil – den Klassenerhalt. Das war ganz stark und schürt die Vorfreude auf die kommende Saison 2021/2022.

Die Jungs werden die Erfahrungswerte der abgelaufenen Saison mitnehmen, körperlich stärker auftreten und in der Meisterschaft eine „Hausnummer“ sein, die sich bemerkbar macht.

Herzliche Gratulation an das ganze Team und Fabio, aber auch an alle Eltern, die mittlerweile eine Fangemeinschaft darstellt und vielfach auch an den Auswärtsspielen zugegen sind. Das nennt man FCO-Familie.

Senioren mindestens Zweite und das „Zwei“ mit viel Pech

Erfreuliches gibt es auch von unseren Senioren 30+ regional zu berichten. In der verkürzten Saison 2021/2022. Nach einem 3:3-Unentschieden im Derby auswärts gegen Therwil, befinden sich unsere „Senne“ auf dem zwischenzeitlichen Platz 1. Nur noch die US Olympia könnte den FC Oberwil verdrängen. Dies mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten FC Röschenz. Eine grossartige Leistung, egal ob nun der 1. oder 2. Platz herausschauen wird. Herzliche Gratulation an die Senioren.

Knappe 1:2-Niederlage

Unser „Zwei“ beendete die Saison in der 4. Liga mit einer 1:2-Niederlage gegen den FC Röschenz. Schon vor diesem letzten Spiel stand fest, dass der Abstieg kein Thema mehr ist, was eigentlich beflügeln sollte. Bei brütender Hitze war das Spiel der Rotweissen auf den Eisweiher (leider war Nomen nicht Omen) gefällig – alleine das Runde wollte nicht ins Eckige. So kam wie es immer kommt, der Gegner schoss die Tore und strich sich die drei Punkte ein.
Randnotiz: die Absteiger sind der FC Reinach und der FC Türkgücü Basel.

In der kommenden Saison hat das Team von Mario Wermuth und Flurin Berther einiges vor. Man(n) ist eine verschworene Einheit geworden, welche Ambitionen hegt. Ein Mittelfeldplatz ist das Ziel. Viel Glück dazu.